Stadt Germersheim - Fronte Lamotte

Biodiversität

Biodiversitätsmanagement in Germersheim

Text "Biologische Vielfalt" darunter abgebildet verschiedenfarbige Streifen in vertikaler Anordnung.. Darunter steht folgender Text "Das Bundesprogramm"

Wenn von Biodiversität gesprochen wird, geht es um mehr als seltene Tier- und Pflanzenarten. Gemeint ist die Vielfalt des Lebens insgesamt: die unterschiedlichen Lebensräume, die darin vorkommenden Arten und ihre genetische Vielfalt sowie ihr Zusammenspiel. Auch in einer Stadt wie Germersheim ist diese Vielfalt wichtig: Sie sorgt für ein besseres Stadtklima, unterstützt natürliche Kreisläufe und macht Grünflächen lebendig und erlebbar. 

Gleichzeitig steht die biologische Vielfalt auch im Siedlungsraum unter Druck, zum Beispiel durch Versiegelung, intensive Flächennutzung und die Folgen des Klimawandels. Deshalb wird es immer wichtiger, Biodiversität zu stärken und in der Stadtentwicklung mitzudenken. 


Das Projekt BiostratiGer 

Die Stadt Germersheim erarbeitet aktuell eine kommunale Biodiversitätsstrategie. Ziel ist es, den Schutz und die Förderung der biologischen Vielfalt systematisch in kommunale Planungs- und Entscheidungsprozesse zu integrieren. Damit setzt die Stadt die Ziele der nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt sowie der Biodiversitätsstrategie des Landes Rheinland-Pfalz auf lokaler Ebene um.

Dazu werden bestehende Aktivitäten erfasst, Potenziale identifiziert und darauf aufbauend konkrete Ziele und Maßnahmen für die Zukunft entwickelt. Die Strategie soll als Grundlage dienen, um Biodiversität langfristig und praktisch in der Stadtentwicklung umzusetzen.


Warum Biodiversität in Germersheim wichtig ist

Germersheim liegt in einer dicht bebauten Region, verfügt aber gleichzeitig über wertvolle Grün- und Freiräume. Diese Flächen sind von zentraler Bedeutung für die biologische Vielfalt: Sie bieten Lebensräume für Tiere und Pflanzen und tragen dazu bei, Artenvielfalt im Stadtgebiet zu erhalten und zu fördern.

Durch die gezielte Entwicklung und Vernetzung dieser Flächen können Lebensräume gesichert, neue Biotope geschaffen und ökologische Zusammenhänge gestärkt werden. Dies ist eine wichtige Voraussetzung, um die biologische Vielfalt langfristig zu erhalten.

Darüber hinaus übernehmen diese Flächen auch wichtige Funktionen für das Stadtklima, etwa durch Kühlung und Wasserrückhalt. Die gezielte Entwicklung und bessere Vernetzung leisten somit einen Beitrag zu einer lebenswerten und widerstandfähigen Stadt.


Handlungsfelder der Biodiversitätsstrategie

Die Bearbeitung der Biodiversitätsstrategie erfolgt in vier zentralen Handlungsfeldern:

  • Stadtnatur: Entwicklung und Pflege naturnaher Grünflächen im Stadtgebiet
  • Bauleitplanung: Berücksichtigung von Biodiversität in Planung und Bauvorhaben
  • Klimaanpassung: Nutzung von Synergien zwischen Natur und Anpassung an den Klimawandel
  • Umweltbildung: Sensibilisierung, Wissensvermittlung und aktive Einbindung von Menschen unterschiedlichen Alters

Diese Bereiche bilden die Grundlage für die Weiterentwicklung des Biodiversitätsmanagements in Germersheim.

Wir halten Sie informiert und freuen uns über Ihre Mithilfe.


Förderung

Das Projekt BiostratiGer wird gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

Diese Website gibt die Auffassung und Meinung des Zuwendungsempfängers des Bundesprogramms Biologische Vielfalt wieder und muss nicht mit der Auffassung des Zuwendungsgebers übereinstimmen.

Text " gefördert duch: Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit" rarunter steht " aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages" daneben noch das Logo des BfN. Grünes Quadrat mit weißen Buchstaben "BfN" darin. Daneben steht "Bundesamt für Naturschutz".