Stadt Germersheim - Fronte Lamotte

Fairtrade Stadt Germersheim

Germersheim ist Fairtrade Stadt


Im Jahr 2010 wurde vom Stadtrat beschlossen, dass Germersheim eine „Fairtrade Stadt“ werden soll. Damit wurde das erste Kriterium der fünf notwendigen Kriterien erfüllt, um sich für den Titel bewerben zu können. 2016 erhielt Germersheim den Titel dann zum ersten Mal. Dieser wurde im Jahr 2022 zum dritten Mal wieder um zwei weitere Jahre verlängert.


  • Was ist eine Fairtrade Stadt?

    Fairtrade Städte fördern den fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Akteuren aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich gemeinsam lokal für den fairen Handel stark machen. Mit der Auszeichnung zur Fairtrade Stadt würdigt der Verein Transfair e.V. das Engagement einer Stadt. Gemeinsam wird sich in Germersheim für den gerechteren internationalen Handel und die Sicherung sozialer Rechte für die benachteiligten Produzenten und Arbeiter im globalen Süden eingesetzt.

    Fünf Kriterien für Fairtrade-Städte:

    Kriterium 1: Ratsbeschluss

    • Die Stadt bekennt sich, mit dem Beschluss die Auszeichnung als «Fair Trade Town» anzustreben.
    • Die Stadt verwendet innerhalb ihrer Verwaltung Fair Trade-Produkte.


    Kriterium 2: Steuerungsgruppe

    • Die Steuerungsgruppe koordiniert und überprüft die Umsetzung der Ziele von Fairtrade Städten.
    • Die Steuerungsgruppe organisiert Bildungsveranstaltungen zum fairen Handel.


    Kriterium 3: Produkte

    • In lokalen Einzelhandelsgeschäften, Gastronomiebetrieben sowie bei Floristen werden mindestens zwei Produkte aus fairem Handel angeboten.


    Kriterium 4: Zivilgesellschaft

    • In Institutionen wie Schulen, Kindergärten, Vereinen oder Kirchgemeinden werden regelmäßig Fair Trade-Produkte verwendet.
    • Institutionen und Vereine beteiligen sich an lokalen Aktivitäten zum Fairen Handel.

     

    Kriterium 5: Öffentlichkeitsarbeit

    • Lokale Presse berichtet über die Aktivitäten vor Ort.
  • Was bedeutet Fairtrade?

    Fairtrade bedeutet übersetzt fairer Handel. Viele der von uns konsumierten Produkte, Lebensmittel wie Kaffee, Bananen und Honig bis hin zu Kleidung, Schmuck, Blumen und sogar Pflastersteinen werden im Ausland produziert, oft in Afrika, Südamerika oder Asien. Die Produzenten im globalen Süden arbeiten dabei unter katastrophalen bis hin zu gesundheitsschädlichen Bedingungen. Bezahlt bekommen sie einen Lohn, der nicht ausreicht, um die Familie zu versorgen. Der faire Handel sorgt für mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel. Das Fairtrade-Siegel sichert soziale, ökonomische und ökologische Standards. Benachteiligte Kleinbauernfamilien, Arbeiter und Arbeiterinnen erhalten durch Fairtrade existenzsichernde Mindestpreise, transparente und langfristige Lieferbeziehungen und dadurch stabile und kalkulierbare Einkommen.

  • Aktuelles


Machen Sie mit!

  • Sie vertreten einen Einzelhandels- bzw. Gastronomiebetrieb, eine Schule, eine Kirchengemeinde oder einen Verein/Verband und verwenden dort Fairtrade-Produkte oder führen Aktivitäten zum Thema durch?
  • Sie interessieren sich für das Thema soziale Gerichtigkeit und wollen sich in dem Bereich engagieren?

Melden Sie sich einfach direkt bei uns!


Einen kleinen Überblick,  über die wichtigsten Siegel im fairen Handel bekommen Sie in unserem "Fairtrade Siegel-Check":