Konversion der Stadtkaserne

Stärkung des Einzelhandels in der Innenstadt

Handels- und Dienstleistungszentrum in Germersheim

 

Die Stadt Germersheim hat bereits im Jahr 2009 die innenstadtnahe ehemalige Stadtkaserne mit einer Gesamtfläche von rund 3,7 ha vom Bund erworben. Im Jahr 2012 konnte ein Verwertungsverfahren für die Veräußerung dieser Fläche zur Ansiedlung von großflächigen Einzelhandelsbetrieben zum Abschluss gebracht werden. Damit sollte das Einzelhandelsangebot der Stadt und besonders in der Innenstadt erheblich verbessert werden.

Zwischenzeitlich steht die Fläche jedoch wieder zur Disposition. Es ist vorgesehen, dass auf dieser herausragenden Konversionsfläche, die sich durch die innerstädtische Lage und die noch vorhandenen denkmalgeschützten Festungsgebäude der ehemaligen Bundesfestung Germersheim auszeichnet, ein Handels- und Dienstleistungszentrum mit einer Gesamtverkaufsfläche von 9.000 bis zu 12.000 qm entstehen soll. Bei der Belegung der Verkaufsflächen sollen insbesondere die Sortimente Lebensmittel, Elektronik, Textil und Bekleidung im Vordergrund stehen. Hierzu hat die Stadt den Flächennutzungsplan geändert und den Bebauungsplan Nr. 64 „Ehemalige Stadtkaserne“ aufgestellt, der mittlerweile rechtskräftig ist.

Auch soll das Umfeld der Stadtkaserne neu gestaltet werden. Hierzu hat die Stadt im Jahr 2013 einen europaweiten, städtebaulichen Wettbewerb zur Neugestaltung der im Umfeld liegenden Straßen und Platzanlagen (insbesondere des Luitpoldplatzes, des Paradeplatzes sowie des Vorplatzes am Weißenburger Tor) durchgeführt. Mit dem 1. Preis wurde der Entwurf des Büros AG FREIRAUM GbR, Jochen Dittus & Andreas Böhringer, Dipl.-Ing. Freie Garten- und Landschaftsarchitekten, Freiburg, bedacht. Das Büro FREIRAUM hat mittlerweile den Auftrag zur Weiterführung der Planung erhalten. Mit dem ersten, mittlerweile bereits abgeschlossenen Baubschnitt, dem Bau des Parkplatzes am Weißenburger Tor, wurde die umfassende Maßnahme mit dem feierlichen Ersten Spatenstich in Anwesenheit der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer am 04.04.2014 begonnen. Das Projekt „Neue Stadträume Paradeplatz“ wird mit durch den Bund und das Land Rheinland-Pfalz bereitgestellten Mitteln der Städtebauförderung aus dem Programm „Aktive Stadtzentren“ gefördert.

Ansprechpartner zu allgemeinen Fragen der Konversion der ehemaligen Stadtkaserne ist:

Günter Dötschel
Kolpingplatz 3
76726 Germersheim

E-Mail: gdoetschel@germersheim.de
Tel.:      07274/960-253
Fax:      07274-960 11 253

 
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