Klimapolitik der Stadt Germersheim

 

Das Klimaschutzkonzept der Stadt Germersheim

 

Erneute Förderung einer Personalstelle im Bereich des Klimaschutzmanagements durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums

 

 

Ende Januar 2021 lief die Förderung für das Vorhaben der „Fachlichen Unterstützung bei der Umsetzung des Teilkonzeptes „Klimaschutz in eigenen Liegenschaften“ aus. Da die fachliche Unterstützung im Klimaschutzmanagement einen großen Mehrwert für die Verwaltung bedeutet, wurde eine weiterführende Förderung beantragt und bewilligt.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit fördert aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative die Personalstelle sowie Sachkosten unter dem Förderkennzeichen 03K08491-1 mit einer Förderquote von 65 %.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Bürgermeister Marcus Schaile freut sich daher Frau Merle Johnston im Team der Stadtverwaltung Germersheim begrüßen zu dürfen. „Es ist für mich sehr wichtig, den Klimaschutz in Germersheim weiterhin in guten Händen zu wissen und die begonnenen Projekte zu einem guten Abschluss zu bringen, so wie neue Projekte anzupacken“, so das Stadtoberhaupt.

Schwerpunktmäßig wird die Klimaschutzmanagerin das Facility Management bei der Planung von Sanierungsmaßnahmen unterstützen, einen Energiebericht der Liegenschaften der Stadt veröffentlichen und daran arbeiten, den Klimaschutz als Querschnittsaufgabe weiter in der Verwaltungsstruktur zu verankern.


Melden Sie sich bei gerne bei der Klimaschutzmanagerin der Stadt Germersheim, wenn Sie Fragen oder Anregungen im Bereich des Klimaschutzes haben:

Merle Johnston
Stadtverwaltung Germersheim
Klimaschutzmanagerin
Paradeplatz 10
76726 Germersheim

Telefon: 07274-960-339
E-Mail: Merle.Johnston@germersheim.eu


Projektträger: PtJ Projektträger Jülich - Forschungszentrum Jülich GmbH

Postfach 61 02 47

10923 Berlin

E-Mail: ptj-ksi@fz-juelich.de

 

http://ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

www.klimaschutz.de

 


 

Das Klimaschutzkonzept der Stadt Germersheim

Engagierte Umsetzung der Maßnahmen

Die lokalen Energie- und CO2-Einsparpotenziale sowie die Möglichkeiten im Erzeugungsbereich der Stadt Germersheim wurden untersucht und anschließend ein Instrumenten- und Maßnahmenkatalog entwickelt, mit dessen Hilfe die verschiedenen identifizierten Maßnahmen umgesetzt werden können.

Zur Umsetzung von Maßnahmen aus dem Energie- und Klimakonzept der Stadt Germersheim fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative unter dem Förderkennzeichen 03KS5951 im Zeitraum 1. April 2015 bis 31. Mai 2018 eine Personalstelle und notwendige Sachkosten im Bereich Klimaschutzmanagement. Das Projekt mit dem Titel „Beratende Begleitung bei der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Germersheim" wird mit einer Förderquote von 85 % bezuschusst.


Projektträger:

PtJ Projektträger Jülich - Forschungszentrum Jülich GmbH

Postfach 61 02 47, 10923 Berlin

E-Mail: ptj-ksi@fz-juelich.de

http://ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

www.klimaschutz.de




Klimaschutzteilkonzept „Klimaschutz in eigenen Liegenschaften“ für die Stadt Germersheim

Von steigenden Energiepreisen sind nicht nur die Bürger, sondern auch immer mehr Gemeinden betroffen. Diese stehen vor der Herausforderung, höhere Energiekosten (v. a. Wärme, Strom und Wasser) für ihre eigenen Liegenschaften in Zeiten knapper Haushaltskassen zu finanzieren. Aufgrund fehlender Mittel zum Aufbau einer Datenerfassungs-Infrastruktur haben es gerade kleinere Gemeinden oder Städte schwer, einen genauen Überblick über Energiekosten, Sanierungsstände oder die Energie- oder CO2-Bilanz im Gebäudebestand zu behalten. Daher war es Ziel dieses Teilkonzepts „Klimaschutz in eigenen Liegenschaften“, eine Entscheidungsgrundlage und ein Steuerungsinstrument (Klimaschutz-Management) zu entwickeln, mit dem die Treibhausgasemissionen und Energiekosten der Liegenschaften dauerhaft gesenkt werden können. 

Für die gesamte Umsetzung und begleitenden Maßnahmen wurde dabei mit dem „Institut für angewandtes Stoffstrommanagement“ (IfaS) aus Birkenfeld zusammen gearbeitet. Im Stadtrat am 16. April 2015 wurde ein Überblick über die Vorgehensweise, Ergebnisse und zukünftigen Schritte gegeben. Insgesamt wurden unter Beachtung der Förderrichtlinien 51 Gebäude in der Stadt Germersheim energetisch und unter dem Aspekt der CO2-  Reduzierung bewertet und viele Vorschläge zu Verbesserungsmaßnahmen gegeben.

Zur Umsetzung von Maßnahmen aus dem Energie- und Klimakonzept der Stadt Germersheim förderte das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative unter dem Förderkennzeichen 03KS6500 im Zeitraum vom 1. Oktober 2013 bis 31. Dezember 2014 die Erstellung des oa. Klimaschutzteilkonzeptes mit einer Förderquote von 70 %.

Projektträger:

PtJ Projektträger Jülich - Forschungszentrum Jülich GmbH

Postfach 61 02 47, 10923 Berlin

E-Mail: ptj-ksi@fz-juelich.de

http://ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

www.klimaschutz.de


Einführung eines kommunalen Energie- und Klimaschutzmanagements

Übersicht aller in Rheinland-Pfalz beteiligten KommunenAm 14. April 2015 fand die Auftaktveranstaltung der Veranstaltungsreihe der Deutschen Energieagentur (dena) zur Einführung eines Energie- und Klimaschutzmanagements (EKM) in Bad Kreuznach statt. Die Stadt Germersheim wurde als eine von 16 Kommunen aus Rheinland-Pfalz in das Programm aufgenommen. In den nächsten zwei bis drei Jahren wird die dena in Zusammenarbeit mit der Energieagentur Rheinland-Pfalz die Teilnehmer-Kommunen bei der Einführung und Umsetzung des EKM kostenlos unterstützen. Ziel ist nach erfolgreicher Implementierung die Zertifizierung zur "dena Energieeffizienz Kommune". Mit dem Klimaschutz-Teilkonzept für die öffentlichen Liegenschaften ist in der Stadt Germersheim bereits eine sehr gute Basis geschaffen, um darauf ein systematisches Energiemanagement aufzubauen und energetische Maßnahmen umzusetzen.

 
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