Klimapolitik der Stadt Germersheim







Das Klimaschutzkonzept der Stadt Germersheim

Engagierte Umsetzung der Maßnahmen

 

Die lokalen Energie- und CO2-Einsparpotenziale sowie die Möglichkeiten im Erzeugungsbereich der Stadt Germersheim wurden untersucht und anschließend ein Instrumenten- und Maßnahmenkatalog entwickelt, mit dessen Hilfe die verschiedenen identifizierten Maßnahmen umgesetzt werden können.

Zur Umsetzung von Maßnahmen aus dem Energie- und Klimakonzept der Stadt Germersheim fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative unter dem Förderkennzeichen 03KS5951 im Zeitraum 1. April 2015 bis 31. Mai 2018 eine Personalstelle und notwendige Sachkosten im Bereich Klimaschutzmanagement. Das Projekt mit dem Titel „Beratende Begleitung bei der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Germersheim" wird mit einer Förderquote von 85 % bezuschusst.


Projektträger:

PtJ Projektträger Jülich - Forschungszentrum Jülich GmbH

Postfach 61 02 47, 10923 Berlin

E-Mail: ptj-ksi@fz-juelich.de

http://ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

www.klimaschutz.de




Klimaschutzteilkonzept „Klimaschutz in eigenen Liegenschaften“ für die Stadt Germersheim

Von steigenden Energiepreisen sind nicht nur die Bürger, sondern auch immer mehr Gemeinden betroffen. Diese stehen vor der Herausforderung, höhere Energiekosten (v. a. Wärme, Strom und Wasser) für ihre eigenen Liegenschaften in Zeiten knapper Haushaltskassen zu finanzieren. Aufgrund fehlender Mittel zum Aufbau einer Datenerfassungs-Infrastruktur haben es gerade kleinere Gemeinden oder Städte schwer, einen genauen Überblick über Energiekosten, Sanierungsstände oder die Energie- oder CO2-Bilanz im Gebäudebestand zu behalten. Daher war es Ziel dieses Teilkonzepts „Klimaschutz in eigenen Liegenschaften“, eine Entscheidungsgrundlage und ein Steuerungsinstrument (Klimaschutz-Management) zu entwickeln, mit dem die Treibhausgasemissionen und Energiekosten der Liegenschaften dauerhaft gesenkt werden können. 

Für die gesamte Umsetzung und begleitenden Maßnahmen wurde dabei mit dem „Institut für angewandtes Stoffstrommanagement“ (IfaS) aus Birkenfeld zusammen gearbeitet. Im Stadtrat am 16. April 2015 wurde ein Überblick über die Vorgehensweise, Ergebnisse und zukünftigen Schritte gegeben. Insgesamt wurden unter Beachtung der Förderrichtlinien 51 Gebäude in der Stadt Germersheim energetisch und unter dem Aspekt der CO2-  Reduzierung bewertet und viele Vorschläge zu Verbesserungsmaßnahmen gegeben.

Zur Umsetzung von Maßnahmen aus dem Energie- und Klimakonzept der Stadt Germersheim förderte das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative unter dem Förderkennzeichen 03KS6500 im Zeitraum vom 1. Oktober 2013 bis 31. Dezember 2014 die Erstellung des oa. Klimaschutzteilkonzeptes mit einer Förderquote von 70 %.

Projektträger:

PtJ Projektträger Jülich - Forschungszentrum Jülich GmbH

Postfach 61 02 47, 10923 Berlin

E-Mail: ptj-ksi@fz-juelich.de

http://ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

www.klimaschutz.de


Einführung eines kommunalen Energie- und Klimaschutzmanagements

Übersicht aller in Rheinland-Pfalz beteiligten KommunenAm 14. April 2015 fand die Auftaktveranstaltung der Veranstaltungsreihe der Deutschen Energieagentur (dena) zur Einführung eines Energie- und Klimaschutzmanagements (EKM) in Bad Kreuznach statt. Die Stadt Germersheim wurde als eine von 16 Kommunen aus Rheinland-Pfalz in das Programm aufgenommen. In den nächsten zwei bis drei Jahren wird die dena in Zusammenarbeit mit der Energieagentur Rheinland-Pfalz die Teilnehmer-Kommunen bei der Einführung und Umsetzung des EKM kostenlos unterstützen. Ziel ist nach erfolgreicher Implementierung die Zertifizierung zur "dena Energieeffizienz Kommune". Mit dem Klimaschutz-Teilkonzept für die öffentlichen Liegenschaften ist in der Stadt Germersheim bereits eine sehr gute Basis geschaffen, um darauf ein systematisches Energiemanagement aufzubauen und energetische Maßnahmen umzusetzen.

 
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