Kampagne Fairtrade-Towns

Germersheim macht sich stark für fairen Handel

Auf dem Weg zur Fairtrade-Stadt

 

Fairtrade bedeutet fairer Handel. Mit der Bewerbung als zukünftige Fairtrade-Stadt erweitert die Stadt Germersheim ihr Engagement für soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit und unterstreicht so den verantwortlichen Umgang mit den knappen Ressourcen.

Die Angebote zum Einkaufen, Essen, Trinken und  Genießen sind neben der Natur und der historischen Festung die wichtigsten Anziehungspunkte unserer Stadt. Viele tausend Touristen aus aller Welt besuchen das ganze Jahr über die „Festungsstadt Germersheim“ am Rhein und "schon immer hat das multikulturelle, partnerschaftliche und soziale Miteinander bei uns Tradition", so der Germersheimer Bürgermeister Marcus Schaile.

Mit seiner laufenden Bewerbung, dem Siegel und der Auszeichnung als Fairtrade-Stadt will sich Germersheim aktiv für den gerechteren internationalen Handel und die Sicherung sozialer Rechte für die benachteiligten Produzenten und Arbeiter in der Dritten Welt einsetzen.

So sollen bisher benachteiligte Produzentengruppen in Entwicklungsländern durch den Verkauf ihrer Produkte und eine entsprechende Öffentlichkeitsarbeit nachhaltig unterstützt werden.

"Fairtrade-Town“ ist eine Kampagne der unabhängigen Siegelorganisation TransFair e.V. Die Kampagne startete vor gut zehn Jahren in England. Mittlerweile beteiligen sich über 550 Städte in 17 Ländern, darunter zahlreiche auch aus Deutschland, z.B. Heidelberg, Karlsruhe oder Tübingen.

Fairtrade-Städte verpflichten sich, fair gehandelte Produkte verstärkt zu nutzen und anzubieten. Der faire Handel bietet für jede Gelegenheit etwas, denn nicht nur die Klassiker Kaffee, Tee, Orangensaft oder Kakao und Schokolade werden mittlerweile fair gehandelt, auch Blumen, Fußbälle, T-Shirts, Jeans, Gewürze, Zucker, Kekse, Honig, Eistee, Wein, Reis, Garnelen, Schmuck, Kleidung, Sportartikel, Kinderspielzeug, Teppiche, Natur- und Pflastersteine sind ebenfalls im fairen Angebot. Fairtrade bietet viele Möglichkeiten für Industrie und Handel und ist auch ein Gewinn für die Konsumenten, da es Handlungsalternativen bei Einkauf und Genuss bietet. So können wir alle gemeinsam die Chance zu wirkungsvollem sozialen Engagement, zur Differenzierung und zur Förderung der Umwelt (durch die Umstellung auf BIO-Anbau) unterstützen.

 

Weitere Informationen und Antworten auf weitergehende Fragen erhält man bei
Martina Großnick von der Fairtrade Steuerungsgruppe und im Stadthaus bei

Heinz Sachs
Tel.:      07274 - 960 223
E-Mail: hsachs@germersheim.eu

oder auf den Internetseiten

www.fairtrade-deutschland.de

Fairtrade-Towns

 
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