Deutsche Rückkehrer aus Wuhan in Südpfalz-Kaserne optimal versorgt

 

Keine Gefahr für Anwohner


Am 01. Februar 2020 wurden die Menschen, die zuvor aus Wuhan, China, zurückgeflogen worden waren, vom Flughafen Frankfurt nach Germersheim in die Südpfalz-Kaserne in Quarantäne gebracht. Am Bundeswehrstandort in der Südpfalz-Kaserne wurden durch die Bundeswehr und die Einsatzkräfte alle notwendigen Vorkehrungen getroffen, um die betreffenden Menschen optimal versorgen zu können. Zu ihrem eigenen Schutz wurden sie vom Amtsarzt des Landkreises Germersheim in der Kaserne unter Quarantäne gestellt und können diese nicht verlassen, bis die Inkubationszeit abgelaufen ist.

Die zwei Personen, die vergangenen Sonntag positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, sind umgehend mit einem speziellen Krankenwagen in die Frankfurter Uniklinik gebracht worden. Aber auch bei ihnen liegen derzeit keine Anzeichen einer Erkrankung vor. Alle anderen Rückkehrer wurden vom Gesundheitsamt als infektionsgefährdet eingestuft, sind aber nicht erkrankt.

Innerhalb der Kaserne ist das Gebäude, in dem sich alle Personen befinden, vollständig abgeriegelt worden, und es gelten besondere Hygienevorschriften. Für das am Standort Germersheim eingesetzte militärische wie zivile Personal sowie für die ehrenamtlichen Helfer vom Deutschen Roten Kreuz und die Germersheimer Bevölkerung besteht kein Grund zur Sorge.

„Der Schutz der Germersheimer Bevölkerung, aber auch der Bundeswehrsoldaten in der Kaserne ist zu jeder Zeit gewährleistet. Ich selbst bin im ständigen Austausch mit dem Landrat, der Kreisverwaltung, dem Gesundheitsamt, dem Roten Kreuz und der Bundeswehr, sodass wir bei jeder Veränderung der Lage angemessen reagieren können“, so der Erste Beigeordnete der Stadt, Dr. Sascha Hofmann, der sich bisher täglich einen Überblick verschaffen konnte. Auch Germersheims Bürgermeister Marcus Schaile, der sich derzeit im Urlaub befindet, wird laufend über den aktuellen Sachstand aus Germersheim unterrichtet.

„Das Virus überträgt sich nur durch Tröpfcheninfektion oder bei direktem Körperkontakt bzw. durch Schmierinfektion. Eine Gefährdung der Germersheimer Bevölkerung kann ausgeschlossen werden, da sich die Menschen in einer kontrollierten und ständig überwachten Umgebung befinden," so Dr. Hofmann weiter. „Durch eine entsprechende medizinische Versorgung, wie sie bei uns gewährleistet ist, führt das Corona-Virus zudem äußerst selten zu einer ernsthaften Erkrankung. Eine Ansteckung über die Luft bzw. Abwässer aus der Kanalisation ist unmöglich. Das haben die hinzugezogenen Amtsärzte sowie renommierte Virologen bestätigt.“

Weitere Informationen zum Rücktransport und den bereits vorgenommenen Maßnahmen finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums der Gesundheit unter:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/rueckkehrer.html


(Stand: 05.02.2020)




 

Gemeinsame Pressemitteilung der Luftwaffe, des Deutschen Roten Kreuzes, des Landkreises und der Stadt Germersheim


Am 01. Februar 2020 wurden 115 Personen, die zuvor aus Wuhan, China, zurückgeholt wurden, vom Flughafen Frankfurt nach Germersheim in Quarantäne gebracht. Hier befindet sich die zentrale Unterbringung für die Rückkehrer. Die Unterbringung erfolgte nach den üblichen, für diese Situationen vorgegebenen Verfahrensweisen unter den Vorgaben des zuständigen Amtsarztes des Landkreises Germersheim. Die Betreuung erfolgte durch das Deutsche Rote Kreuz.

Am Morgen des 02. Februars 2020 erhielt die örtliche Einsatzleitung in Germersheim die Information, dass zwei Personen positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Es ist der Fall eingetreten, wofür die Einrichtung dieser Schutzzone erfolgt ist. Die betroffenen Personen haben diesen Befund gefasst aufgenommen und wurden isoliert. Als weitere Maßnahme werden die Personen mit einem Infektionsschutzkrankentransportwagen durch das Deutsche Rote Kreuz in das Uniklinikum Frankfurt gefahren.

Für das am Standort Germersheim eingesetzte militärische wie zivile Personal sowie für die ehrenamtlichen Helfer vom Deutschen Roten Kreuz und die Bevölkerung besteht kein Grund zur Sorge.

Pressekontakt:
Presse-Zentrum Germersheim
Tel.: 0 72 74 / 55 - 30 52 / - 30 02
An der Hexenbrücke 5
76726 Germersheim


(Stand: 02.02.2020)


-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Ca. 130 deutsche Staatsbürger werden aus der vom Coronavirus betroffenen chinesischen Provinz Hubei von der Bundesregierung zurück nach Deutschland geflogen.

Nach ihrer Landung in Frankfurt werden diese Personen in der Südpfalz-Kaserne in Germersheim für 14 Tage unter Quarantäne gestellt. Über diese Entscheidung des federführend zuständigen Bundesministeriums für Gesundheit wurden Landrat Dr. Fritz Brechtel und der Erste Beigeordnete der Stadt Germersheim, Dr. Sascha Hofmann, informiert. Auch Bürgermeister Marcus Schaile, der sich derzeit im Urlaub befindet, wird laufend über den aktuellen Sachstand aus Germersheim unterrichtet.

Am Bundeswehrstandort in der Südpfalz-Kaserne wurden alle notwendigen Vorkehrungen getroffen, damit die ankommenden Menschen hier optimal versorgt und untergebracht werden können. Die Behörden vor Ort unterstützen die Kräfte am Bundeswehrstandort und das federführende Bundesgesundheitsministerium stehen in einem ständigen Austausch.

Landrat Dr. Fritz Brechtel und Dr. Sascha Hofmann betonen, dass ausschließlich deutsche Staatsbürger hier vorübergehend untergebracht werden, die bisher keinerlei Krankheitssymptome aufweisen. Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr einer Ansteckung. Bei der Maßnahme handelt es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme. 

Weitere Informationen zum Rücktransport und den geplanten Maßnahmen finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums der Gesundheit unter:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/rueckkehrer.html


(Stand: 31.01.2020)


 
Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen hierzu finden Sie  in unserer Datenschutzerklärung.  Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.        
OK